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Die Enthüllung des Kriegs

30 Jahre Widerstand gegen Grenzen, Hass und Krieg

Im Sommer 2021 konnte ich Georgi Vanyan begleiten auf einer Reise entlang der Grenze zwischen Armenien und Aserbaidschan. Ein halbes Jahr nach dem Krieg von 2020 und ein halbes Jahr vor seinem Tod diesen Herbst. Die einen sehen in ihm einen Landesverräter, die anderen einen Friedensstifter, der wie kein anderer die Machenschaften von Krieg enthüllte. Unterwegs mit ihm erhalte ich Einblicke in sein von allen Seiten bedrängtes Leben und wie es sich anfühlt in der Schusslinie der Grenzposten zu leben, wo niemand weiss, wann der nächste Schuss fällt. In zehn Jahren, zwei Monaten oder morgen.

Ich begleite ihn in seinem "Exil im eigenen Land" und seiner Suche nach Möglichkeiten, aus der Spirale von Hass und Gewalt auszubrechen. Wir reisen von  Grenzdorf zu Grenzdorf. Wir sprechen mit Müttern, Soldaten, Hirten, Forschern, Bürgermeistern, Kindern und Lehrern, die in dieser zwar fruchtbaren aber lebensfeindlichen Region entlang der seit 27 Jahren geschlossenen Grenze leben, hängengeblieben zwischen dem Krieg in den 90er Jahren und einem noch nicht errungenen Frieden.

Juli 2021

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